Mecklenburg Vorpommern
Die Mecklenburgische Seenplatte
Die Region
Das heutige Bild der Region wird durch die von der Eiszeit geformten Landschaft geprägt. Somit reicht die Entstehung der Mecklenburgischen Seenplatte rund
12.000 Jahre zurück in die Eiszeit. Weitläufige Wälder, Wiesen und Auen, reizvolle Hügelketten sowie unzählige Seen und Flüsse
bestimmen die reizvollen Facetten des Binnenlandes.
Die Mecklenburgische Seenplatte ist das größte Seengebiet Deutschlands. Die mehr als 1.000 großen und kleinen Seen sind durch Flüsse und
Kanäle miteinander verbunden. Sie bilden ein einzigartiges Wassersportrevier. Hier können Sie Baden, Tauchen, Segeln, Surfen, Wasserski fahren,
Kanuwandern und Angeln.
Entdecken Sie Ihr eigenes Paradies!
Für die Mecklenburgische Seenplatte braucht man viel Zeit. Fahren Sie ohne große Planung drauf los. Verweilen Sie, wo es Ihnen gefällt, und fahren
Sie weiter, wenn es Sie treibt. Sie haben dann vielleicht nicht alles gesehen, aber viel erlebt und neue Paradise entdeckt.
Erwandern oder erradeln Sie sich uralte Buchen- und Eichenwälder. Beobachten Sie die zahlreichen Tierarten, die hier ihr Domizil gefunden haben.
An der Seenplatte kann man noch majestätische Adler oder beispielsweise den Eisvogel beobachten. Im Herbst ist die Rast der Kraniche immer ein ganz
besonderes Naturschauspiel.
Das Wetter
Das Klima der Mecklenburgischen Seenplatte gilt als gemäßigt. Es ist Übergangsgebiet zwischen subkontinentalem (trockenes, extremes Klima des
europäischen Festlandes) und dem subatlantischen Klima (feuchtes, ausgeglichenes Klima der westlichen Küstenländer). Das Wetter ist auf
angenehme Weise wechselhaft, ohne dass extreme Schwankungen zu erwarten sind. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten von Mai bis Oktober.
Die intakte Natur, das milde Klima, die sauerstoffreiche Luft der Wälder sowie das klare Wasser der Mecklenburgischen Seen bieten ideale Voraussetzungen für
einen Aktivurlaub. Viele Orte der Region tragen Prädikate wie „anerkannter Luftkurort" oder „staatlich anerkannter Erholungsort".
Diese Bezeichnungen gehen zurück auf die Luftkur, eine Form der Klimatherapie. Die Prädikate werden an Ortschaften vergeben, deren Luft und Klima
laut einem Gutachten Eigenschaften aufweisen, die für Erholung und Gesundheit förderlich sind. Dieses Gutachten muss regelmäßig wiederholt.
Entdecken Sie Mecklenburgische Seenplatte:

Große Teile der Seenplatte wurden im Oktober 1990 als „ Müritz-Nationalpark“ unter Schutz gestellt.
Von 322 km² sind 65 % mit Wald bedeckt, 20 % sind Gewässer, 6 % Wiesen und nur 3 % Ackerfläche.
Die Schönheit der Natur und deren Vielfalt können Sie auf Spaziergängen und Wanderungen
erleben. Im Müritz-Nationalpark finden Sie auf einer Gesamtlänge von ca. 400 km markierte Wanderrouten.
Internationale Berühmtheit erhielt der Müritz-Nationalpark durch die großen und imposanten Vögel.
Der Müritz-Nationalpark ist das Revier für zwei Adlerarten: Fisch- und Seeadler. Insbesondere die Fischadler
kann man von Aussichtskanzeln aus bei ihrer Brut und beim Jagen beobachten.

Über 200 km ausgeschilderte Radwanderwege gibt es im und um den Müritz-Nationalpark. Dabei müssen Sie mit den örtlichen
Gegebenheiten einer durch die Eiszeit geformten Landschaft, das heißt mit teilweise sandigen und nicht immer leicht zu befahrenden
Streckenabschnitten in gewelltem Gelände rechnen.

Schlendern Sie durch die Warener Altstadt mit seinen alten Bürgerhäusern. Sehenswert sind die Georgenkirche und die St. Marienkirche.
Vom Turm der Marienkirche haben Sie einen malerischen Überblick über die Stadt Waren mit dem restaurierten Rathaus und den Stadthafen
mit den sanierten Speichern bis zur Villenstraße in Ecktannen. Trinken Sie einen Kaffee am liebevoll sanierten Marktplatz oder genießen
Sie heimische Fischspezialitäten am Hafen. Besuchen Sie das in Waren liegende Müritzeum. Eine Erlebnisausstellung, die Sie die
heimische Tierwelt, deren Lebensraum und besonders die Unterwasserwelt erkunden lässt. Informatives zur Flora und Fauna der einzigartigen
Naturlandschaft Mecklenburgische Seenplatte und des Müritz Nationalparks wird erklärt und gezeigt.

Die Landeshauptstadt Schwerin ist diezweitgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und die alte Residenzstadt der Großherzöge
von Mecklenburg-Schwerin. Besuchen Sie die kleinste Hauptstadt eines deutschen Bundeslandes.
Würdevolles Wahrzeichen der Landeshauptstadt ist das märchenhafte Schloss auf einer Insel im Schweriner See.
Es war einst Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Heute beherbergt es den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns und das beeindruckende Schlossmuseum.
In Burg- und Schlossgarten erwarten Sie eindrucksvolle Gartenbaukunst und herrliche Flanierwege. Im Schlosscafé
und in der Orangerie können Sie nach einem erlebnisreichen Rundgang verweilen und die Eindrücke auf sich wirken lassen.

Die Stadt wurde im Jahre 1733 als Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz gegründet. Neustrelitz liegt mitten in der
Mecklenburgischen Seenplatte, umgeben von Seen und weitläufigen Wäldern.
Die Innenstadt zwischen Schlossgarten, Marktplatz und Hafen bietet viele Sehenswürdigkeiten und verschiedene attraktive kulturelle Veranstaltungen.
Erkunden Sie darüber hinaus die wald- und seenreiche Umgebung.
Desweiteren beherbergt Neustrelitz eine großzügig angelegte Tieranlage im alten Mischwaldbestand.
Hier können Sie ca. 450 Tiere in 46 Arten bestaunen.

Die Vier-Tore-Stadt ist die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns Sie liegt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte
und inmitten einer Hügellandschaft, die von den Gletschern der Eiszeit geformt wurde.
Entdecken Sie die mittelalterliche Wall- und Wehranlage bei einer Historischen Stadtführung oder ganz auf eigene Faust.
Genieße Sie rustikalen Speisen in Verbindung mit dem frischen Holzofenbrot oder trinken Sie eine Tasse Kaffee an einem der beiden
Strandbäder Broda und Augustabad.
Nutzen Sie das abwechslungsreiche Angebot und lassen Sie sich begeistern vom akustischen Genuss, verbunden mit einem architektonischen
Erlebnis in der Konzertkirche!

Rostock mit seiner ca. 800 Jahren alten Stadtgeschichte hat viel von ihrem ursprünglichen Charme behalten, sich aber auch viel Neues erschlossen.
Einst war Rostock ein wichtiges Mitglied der Hanse. Giebelhäuser unterschiedlicher Epochen künden ebenso wie die machtvollen Kirchen vom
Reichtum der Kaufleute im Mittelalter.
Für den Rostock-Besucher lohnt sich ein Einkaufsbummel durch die historische Innenstadt. Vor der Kulisse einer unverwechselbaren Mischung aus alt und
modern kann man dort dem Einkaufsvergnügen frönen. Zwischen Neuem Markt und Kröpeliner Tor finden Sie jede Menge Geschäfte,
Kaufhäuser und Passagen, die teilweise im historischen Ambiente von Bürgerhäusern oder Speichern ihren Platz gefunden haben.
Hinter dem Rathaus und rund um die Grubenstraße, in der östlichen Altstadt, kann man sich in einem der dort zahlreich
vorhandenen Cafés oder Restaurants vom Einkaufen erholen.

Der schönste Stadtteil Rostocks ist das Seebad Warnemünde. Er liegt direkt am Meer, dort, wo das kleine Flüßchen Warnow in die Ostsee fließt.
Hier beginnt ein hundert Meter breiter feiner Sandstrand. Neben Shoppingmöglichkeiten in reizvollen kleinen Boutiquen und den Fischerkneipen am
Alten Strom übt auch die große Seeschifffahrt magischen Reiz aus. Der Alte Strom – dem Yachthafen gegenüber –
endet an der Westmole.
Sie ragt über 500m weit ins Meer hinein. Hier beginnt auch der über 100m breite feine Sandstrand. Leuchtturm und Westmole sind Wahrzeichen
von Warnemünde.
Ein Bummel auf der Strandpromenade lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Maritimes Flair erwartet Sie auf der Bummelmeile am Alten Strom in Warnemünde.
Unumgänglich ist ein Besuch des Fischmarktes auf der Mittelmole in Warnemünde. In eindrucksvoller Hafenatmosphäre kann
man hier fangfrischen Fisch direkt vom Kutter kaufen.

Die Bundeshauptstadt ist eine Stadt, die nicht nur unzählige neue Bauwerke aufzuweisen hat, sondern auch sehr viel historischen Charme.
Die alten Straßen im Osten der Stadt, sind ebenso beeindruckend wie der Tiergarten, die grüne Lunge der Stadt, die prächtige Architektur
der Museumsinsel und die Prachtstraße „Unter den Linden“.
Das bekannteste Wahrzeichen des Kurfürstendamms ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz. Im Zweiten
Weltkrieg wurde sie durch einen Bombenangriff im Jahre 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig, die auch als „hohler
Zahn“ bezeichnet wird.
Das längste Mahnmal für Frieden und Versöhnung in Berlin ist die East-Side-Gallery. Auf einer Länge von 1,3 Kilometer bemalten zahlreiche
Künstler aus aller Welt nach dem Ende der Teilung 1990 die triste Mauer entlang der Mühlenstraße.

Tipp: The Story of Berlin ist eine spannende Reise durch 800 Jahre Berliner Geschichte. Hier stehen nicht Jahreszahlen und Persönlichkeiten
im Vordergrund, sondern das Leben der Berliner in ihrer Zeit. Zum Ausstellungsbesuch gehört die Führung durch den originalen Atomschutzbunker,
der sich unter dem Kurfürstendamm befindet.